Kein Motorendröhnen
Näher dran, ohne den Klang des Rennens zu übertönen — und ohne die Läufer zu stören.
Das Bild fährt vorweg — leise, emissionsfrei, mitten im Feld.
Ein tief liegendes E-Trike fährt an der Spitze und nimmt das Feld von vorne mit.
In Echtzeit vom Fahrer gestaltet, live an Regie und SNG übertragen — ergänzt um einen Supervisor-Zugriff aus dem Ü-Wagen. So nah dran, dass die Technik zum Teil des Feldes wird statt vom Streckenrand zu winken. Als Broadcast-Dienstleister bringen wir die Cinematografie dahin, wo sie bisher nicht hinkam: mitten hinein, in Bewegung, ohne Lärm und Abgas.
Elektromobil. Lautlos. Emissionsfrei.
Minimalinvasiv — und maximal nah am Sportler.
Das ist nicht Deko, das ist das Herz des Konzepts. Aus eigener Wettkampferfahrung: Abgase vor der Nase kosten Konzentration und Leistung. Genau das fällt weg — die Athlet:innen laufen in sauberer, ruhiger Luft, während die Kamera mitfährt.
Näher dran, ohne den Klang des Rennens zu übertönen — und ohne die Läufer zu stören.
Saubere Luft für die Athlet:innen. Kein Auspuff im Bild, keine Fahne über der Spitze.
Kompakter Aufbau, tiefer Schwerpunkt — dicht am Läufer, ohne Raum zu nehmen.
Elektromobilität als Haltung: passt zu modernen, urbanen, nachhaltigen Events.
Zwei Kameras auf gedämpften Gimbals decken verschiedene Brennweiten ab, eine Osmo am Mast liefert den hohen Blick. Alle drei Feeds laufen auf einen kleinen ATEM und gehen gebündelt live an die SNG. Der Supervisor im Ü-Wagen kann übers Netz supervisorisch aufs Gimbal zugreifen.
Tiefe, breite Ladefläche zwischen den Hinterrädern → tiefer Schwerpunkt, seitlich stabil, steht beim Stopp allein. Aufrecht statt liegend — die richtige Wahl für einen Solo-Fahrer-Operator: hohe Sichtlinie, Cockpit direkt vor dir. Basis: Radkutsche-Klasse (Recherche zu Alternativen läuft weiter).
Ziel: ~70–72° Steuerwinkel, ~65–75 mm Nachlauf, langer Radstand. Lenkungsdämpfer erwägenswert.
2 m Mast = hoher CoG + Windangriff auf langem Hebel. Er deckelt die sichere Kurvengeschwindigkeit stärker als der Rahmen. Masse minimal & tief.
Das Rad fährt als Kamera-Lead live an der Spitze im Bild — starker Werbe-Hebel für den Hersteller, echter Kosten-Hebel für uns. Win-Win, aktiv angestrebt.
RS4 Pro als Gimbal — trackt Schärfe deutlich besser als der RS3 Pro (ActiveTrack Pro liest direkt aus der Focus-Pro-LiDAR, mehrere Subjekte, LiDAR + FIZ gleichzeitig).
Der Middle-Things-APC-R ist ein Head-Controller, kein Fokus-Hirn (echtes AF nur an Blackmagic). Deshalb war der frühe Test ernüchternd — er bleibt gut fürs Remote-Schwenken, nicht fürs Fokussieren.
Erste Wahl aus Kosten und Gewicht/Ergonomie: ~€2.994 statt ~€5.999 (FX6), kleiner & leichter am Gimbal, fähiger Hybrid mit partially-stacked Sensor. Zwei Bodies an zwei Gimbals decken verschiedene Brennweiten ab, die Osmo würzt den hohen Blick.
DR-Boost bleibt AUS — sonst fällt die Auslese von ~12,6 ms auf ~27,5 ms und der Rolling Shutter wird sichtbar. Und: externes Vario-ND fürs helle, wechselnde Außenlicht (das bringt die FX6 intern mit).
Ein heller Monitor zeigt das Bild — kann aber weder ATEM noch Gimbal steuern. Also getrennt: Bild und Steuerung.
Hell, SDI, mittig fürs Framing. PoC: Portkeys BM5 III (~2200 nit). Production: SmallHD Ultra 7 (IP53).
Headless Mac mini in der Packtasche + Stream Deck (Cuts) + Joystick (Gimbal) + APC-R.
Solo heißt: ISO-Feeds können in der SNG geschnitten werden, der Supervisor rahmt per APC-R — damit einer das stemmen kann.
Cinematograph und Sportler.
In einer Person.
3–4 h Renntempo sauber halten, Linie und Speed im Pulk, gleichzeitig kuratieren, nachziehen, resetten, Akku wechseln — unter Sendedruck. Kein Radkurier mit Kamera, kein DoP ohne Kondition. Diese Doppelqualifikation ist der eigentliche Engpass — und zugleich der USP. Genau dafür trägt die Automations- und Remote-Ebene: damit einer es stemmen kann.
Antrieb und Bordelektronik bleiben strikt getrennt — die Powerstation speist nur Kamera/TX, niemals den Fahrantrieb.
| Gerät | Anz. | Σ Watt |
|---|---|---|
| RS4 Pro Gimbal (in Bewegung) | 2 | 24 |
| Panasonic S1 II (Dauerstrom) | 2 | 24 |
| Osmo Pocket 3 + UVC→HDMI | 1 | 8 |
| ATEM Mini (3 Feeds) | 1 | 18 |
| Tageslicht-Monitor | 1 | 13 |
| Control-Rechner (Mac mini) | 1 | 25 |
| Stream Deck + Joystick + Switch | 1 | 15 |
| LiveU Bonding | 1 | 40 |
| Starlink Mini (Ø) | 1 | 30 |
| HDMI↔SDI-Wandler | 4 | 20 |
| Dauer-Ø | ~217 W |
4 h × ~220 W ≈ ~880 Wh, mit Wandlungsverlusten ~1.000 Wh (DC/USB-C-nativ betrieben: ~950 Wh).
| Szenario | Wh/km | Energie / Shift |
|---|---|---|
| Typisch (Feld folgen, moderat pendeln) | ~15–16 | ~900 Wh |
| Real (Shuttling + Antritte) | ~22–28 | ~1.500–1.700 Wh |
| Worst Case (4 h, kalt, Dauer-Reaccel) | ~24 | ~1.900 Wh |
1-kWh-Station, so viel wie möglich über USB-C/DC laufen lassen → reicht real für ~4 h. DJI Power 1000 (1.024 Wh, ~13 kg, 2× USB-C 140 W) oder EcoFlow Delta 2 (1.024 Wh, ~12 kg, auf 2.048 Wh erweiterbar). Harter Shift / volle Reserve → Zusatzakku oder zweite kleine Station.
Die drei dicksten Brocken — Rad, Powerstation, Ersatzakkus — machen rund 80 % aus. Die reine Broadcast-Nutzlast ist der kleinste Teil. Wer leichter werden will, setzt genau dort an.
Annahmen: Fahrer 80 kg (mit realem Gewicht ersetzbar) · Rigging/Kabel großzügig kalkuliert. GVW Musketier 300 kg → bei ~200 kg noch ~100 kg Reserve.
Vorhandenes Equipment (Ronins, Kameras/Glas, DJI-TX) · Hersteller-Partnerschaft fürs Rad · DIY-Dämpfung · Flaggschiff-Teile (SmallHD, LiveU) pro Event mieten statt kaufen. Übertragung (LiveU-Airtime + Starlink Roam) läuft als separates OPEX-Budget der Crew.
Auf gesperrter Strecke ist über die Event-Genehmigung vieles möglich.
Individuell mit Veranstalter und Behörde zu klären; die einfachste Variante bleibt: einer, der durchtritt (Pedelec-Status, kein Papierkram). Antriebs- und Genehmigungs-Details werden fallweise geprüft.
Musketier-Basis vs. Eigenbau-Delta. Lenkgeometrie & Deck fürs Rig festzurren.
Rad-Hersteller als Sponsor/Gestellung — Werbe-Hebel an der Rennspitze.
Vorhandenes Gear + 1-kWh-Station + Dual-Akku. Ein System testen, günstig halten.
Realen Wh/km auf echtem Kurs messen (Shuttling!), Dämpfung & Fokus im Feld erproben.